ITN-NetworkITN·Network
Funktionsreferenz

ITN-Zeiterfassung — Funktionen im Detail

Diese Seite beschreibt die Funktionen der ITN-Zeiterfassung sachlich und vollständig — vom Stempeln auf jedem Gerät bis zum fertigen Lohnexport. Sie ist als Nachschlagewerk gedacht und folgt dem Aufbau der Anwendung.

Kapitel 1

Überblick & Zugangswege

Die ITN-Zeiterfassung ist eine mehrmandantenfähige Web-Anwendung. Kommen-, Gehen- und Pause-Stempel werden je Benutzer mit dem zugewiesenen Arbeitszeitmodell verrechnet; Soll, Ist, Pausen, Zuschläge und Saldo entstehen dabei automatisch. Gestempelt wird auf dem Gerät, das gerade zur Hand ist.

🖥️

PC-Browser

Am Arbeitsplatz stempelt man direkt im Dashboard des Browsers — ohne Installation, mit den großen Tasten für Kommen, Gehen und Pause.

📱

Handy-PWA

Auf dem eigenen Telefon läuft die App als installierbare PWA unter …/app — mit Standort-Pflicht und Offline-Puffer, ohne App-Store.

🔢

Tablet-Kiosk

Ein gemeinsames Tablet unter …/kiosk wird zur Stempeluhr: Aktion antippen, persönliche PIN eingeben, fertig.

💳

Datafox-Terminal

Feste RFID-Hardware liest den Chip oder den Fingerabdruck und meldet jede Buchung direkt an den Server — auch offline.

Welche Menüpunkte sichtbar sind, hängt von der Rolle ab: Mitarbeiter stempeln und sehen ihr eigenes Konto, Bearbeiter dürfen Zeiten bearbeiten (ggf. nur für zugeteilte Gruppen), Admins verwalten Benutzer, Modelle und Einstellungen und genehmigen Urlaub.

Kapitel 2

Dashboard — das Admin-Cockpit

Das Dashboard ist Startseite zum Stempeln und zugleich Überblick über den Betrieb. Mitarbeiter sehen ihre Tageskennzahlen, Admins zusätzlich offene Aufgaben und den Status der gesamten Belegschaft.

Kennzahlen & Stempeln

Oben stehen die Kacheln für den laufenden Tag: heute gearbeitet, Tages-Soll und Saldo sowie eine Resturlaub-Kachel mit den verbleibenden Tagen. An Feiertagen ist das Soll 0. Gestempelt wird über die großen Tasten, wobei nur die gerade zulässigen Aktionen aktiv sind — nach dem Einstempeln etwa Gehen und Pause. Eigene Stempelgründe (z. B. „Geht zum Arzt“) erscheinen als zusätzliche Tasten; darunter stehen die heutigen Stempelungen samt Quelle.

Dashboard mit Kacheln für heute gearbeitet, Soll, Saldo und Resturlaub sowie den Stempeltasten.
Das Dashboard: Kennzahlen des Tages und Stempeltasten auf einen Blick.

Offene Aufgaben für Admins

Für Admins ergänzt das Dashboard eine Betriebsübersicht. Geplanter Urlaub steht zum Genehmigen bereit — ein Klick macht aus geplantem echten Urlaub. Wer vergessen hat auszustempeln, taucht ebenso auf wie unvollständige Tage (Kommen ohne Gehen) und Saldo-Auffälligkeiten. Der Status der Terminals (online/offline) und anstehende Termine runden die Sicht ab.

Anwesenheit nach Gruppen

Eine Übersicht zeigt je Gruppe, wer gerade anwesend ist. So lässt sich mit einem Blick erkennen, ob eine Abteilung vollständig da ist.

Anwesenheit nach Gruppen auf dem Admin-Dashboard.
Anwesenheit nach Gruppen und offene Aufgaben im Admin-Cockpit.

Genehmigter Urlaub verschwindet erst nach kurzer Zeit aus der Liste, sobald die Übersicht neu lädt.

Kapitel 3

Zeiterfassung — die Monatsansicht

In der Zeiterfassung prüfen und korrigieren Bearbeiter die Zeiten eines Mitarbeiters Monat für Monat. Nach der Auswahl von Gruppe und Benutzer wird der aktuelle Monat geladen; über die Pfeile oder das Feld oben wechselt man den Monat. Das Prinzip der Seite ist die nachvollziehbare Berechnung: neben jeder Tageszeile steht, wie eine Zahl zustande kommt.

Monatsansicht der Zeiterfassung mit einer Zeile je Tag, Kontokarte und Kalenderleiste.
Die Monatsansicht — je eine Zeile pro Tag, links die Kontokarte, oben die Kalenderleiste.

Kontokarte im Monatskopf

Die Kontokarte fasst das Zeitkonto zusammen. Der Monatssaldo zeigt die Gleitzeit inklusive Übertrag aus dem Vormonat, wobei nur die Tage bis heute zählen — künftige Solls wirken nicht als Minus. Der Resturlaub ergibt sich aus dem Verfügbaren (Anspruch + Übertrag Vorjahr + Korrekturen) abzüglich der genommenen Tage; ein Link führt zum zugewiesenen Arbeitszeitmodell.

Kontokarte mit Übertrag, Monatssaldo bis heute, Gleitzeit, Resturlaub und Modell-Link.
Die Kontokarte: Übertrag, Monatssaldo bis heute, Gleitzeit und Resturlaub.

„Urlaub geplant/zukünftig“ und der frei verplanbare Rest ergeben sich aus dem Rest abzüglich des noch nicht genehmigten geplanten Urlaubs. Geplanter Urlaub wird erst bei der Genehmigung vom Konto abgezogen.

Kalenderleiste — Abwesenheiten malen

Über der Tagesliste liegt eine Kalenderleiste. Nach Wahl eines Werkzeugs (Urlaub geplant, Urlaub, Krank, Freistellung oder Radierer) zieht man mit der Maus über die Tage und trägt Abwesenheiten flächig ein. Modell-freie Tage werden beim Ziehen übersprungen; „Link“ springt vom angeklickten Tag nach unten zur passenden Tageszeile.

Kalenderleiste mit Werkzeugen zum Aufziehen von Urlaub, Krank und Freistellung über die Tage.
Kalenderleiste: Abwesenheiten mit der Maus über die Tage aufziehen.

Transparente Tagesberechnung

Jede Tageszeile zeigt links die Stempelungen mit ihrer Herkunft, in der Mitte die Berechnung — abgezogene Pause nach der Modellregel, Tages-Soll, Ist und Differenz — und rechts die Korrekturen und Fehlzeitengründe. Nichts ist versteckt: Man sieht, welche Pausenregel griff und wie der Saldo entstand. Die Herkunft der Stempel ist an Symbolen erkennbar (🌐 Web, 🖥️ Kiosk, 📍 Handy, ✍️ manuell, ✏️ nachträglich geändert); unvollständige Stempelungen werden als Stempelfehler markiert.

Einzelne Tageszeile: links Stempelungen, Mitte Pause/Soll/Ist/Differenz, rechts Korrekturen.
Eine Tageszeile im Detail — vom Stempel bis zum Saldo.

Stempel nachtragen & korrigieren

Je Tag lassen sich Stempel korrigieren, löschen oder mit „+ Stempel“ nachtragen. „+ Grund“ trägt eine echte Abwesenheit ein — ganztags oder mit Uhrzeit von–bis (= halber Tag). Ein vergessener Urlaubstag gehört als „+ Grund → Urlaub“ eingetragen, nicht als Saldenkorrektur.

Dialog zum Nachtragen und Korrigieren von Stempeln sowie zum Eintragen von Gründen.
Stempel nachtragen, korrigieren oder einen Abwesenheitsgrund eintragen.

Saldenkorrekturen

Über „+ Saldenkorrektur“ stehen drei Arten bereit. Zeit bucht ± Stunden/Minuten wahlweise für den Tag oder den Monat und wirkt auf Ist und Saldo. Urlaub bucht ± Tage aufs Urlaubskonto (etwa −Auszahlung oder +Sonderurlaub); solche Buchungen zählen nicht als genommener Tag und erscheinen nicht im Lohnexport. Krank bucht ± gezählte Kranktage und erscheint in Berichten und Export.

Papierkorb für gelöschte Stempel

Das ✕ an einer Stempelung löscht nicht endgültig, sondern verschiebt sie in den Papierkorb. Tage mit gelöschten Stempeln zeigen links an der Tageszeile einen gelben Balken; ein Klick darauf öffnet das Fenster zum Wiederherstellen — je Eintrag oder „Alle wiederherstellen“.

Gelber Balken an einer Tageszeile und Fenster zum Wiederherstellen gelöschter Stempel.
Papierkorb: gelöschte Stempel bleiben über den gelben Balken wiederherstellbar.

Endgültig entfernt werden gelöschte Stempel erst nach der in den Einstellungen festgelegten Papierkorb-Frist (0 = nie).

Kapitel 4

Urlaub & Abwesenheiten

Urlaub, Krankheit und Freistellung werden grafisch im Kalender geplant — für einzelne Mitarbeiter wie für ganze Gruppen — und wirken direkt auf Konto und Berechnung. Ein Urlaubskonto je Mitarbeiter hält Anspruch, Übertrag und Rest fest.

Grafisch eingeben: Abwesenheiten einfach aufziehen

Die Eingabe kommt ohne Formulare aus: In der Kalenderleiste wird das gewünschte Werkzeug gewählt — Urlaub (geplant), Urlaub, Krank, Freistellung bezahlt/unbezahlt oder der Radierer — und anschließend mit der Maus über die Tage gezogen. Die Spanne färbt sich sofort ein (Urlaub grün, geplant schraffiert, Krank rot, Freistellung gelb), das Konto rechnet unmittelbar mit; der Radierer entfernt eine Markierung genauso schnell wieder.

Kalenderleiste mit aktiviertem Urlaub-Werkzeug und einer grün eingefärbten Urlaubs-Spanne über mehrere Tage.
Werkzeug „Urlaub" wählen, über die Tage ziehen — fertig. Die Legende erklärt jede Farbe.

Die ganze Gruppe auf einen Blick: Planung

Die Seite Planung zeigt den Kalender einer ganzen Gruppe — jede Person eine Zeile, jeder Tag eine Spalte. Urlaub, geplante Anträge und Krankheitstage aller Mitarbeiter liegen farbig nebeneinander, sodass Überschneidungen und Engpässe (etwa zwei Verkäuferinnen in derselben Woche) sofort ins Auge fallen. Auch hier wird direkt in der Ansicht geplant, nicht in Listen.

Gruppen-Planungsansicht mit mehreren Mitarbeitern untereinander und farbigen Abwesenheits-Balken über den Monat.
Gruppenplanung: mehrere Mitarbeiter untereinander, Abwesenheiten als farbige Balken über den Monat.

Genehmigen mit einem Klick

Geplanter Urlaub erscheint als offener Antrag im Dashboard. Die zuständige Person sieht Mitarbeiter, Gruppe, Zeitraum und Tagesanzahl und genehmigt mit einem Klick — aus der Vormerkung wird gezählter Urlaub.

Dashboard-Karte mit zu genehmigenden Urlaubsanträgen und Genehmigen-Schaltflächen.
Offene Urlaubsanträge im Dashboard — genehmigen per Klick.

Urlaubsdatenaustausch mit Ihrem Mailserver

Ist die Kalender-Anbindung an den Firmen-Mailserver aktiviert, trägt die Zeiterfassung jede ganztägige Abwesenheit automatisch als Termin in den persönlichen Kalender des Mitarbeiters ein. Geplanter Urlaub erscheint dort als vorläufiger Termin; mit der Genehmigung wird derselbe Termin automatisch auf bestätigt gesetzt — und beim Entfernen der Abwesenheit auch wieder aus dem Kalender gelöscht. So sehen Mitarbeiter ihren Urlaub direkt im Mail-Programm, am Handy oder im Webmail, ohne etwas doppelt zu pflegen. Die Anbindung ist freiwillig und wird je Mitarbeiter mit eigenem, verschlüsselt gespeichertem App-Passwort eingerichtet.

Offener Standard statt Insellösung: Der Austausch läuft über CalDAV, den offenen Kalender-Standard. Damit arbeitet die Zeiterfassung mit einer ganzen Reihe von Mail- und Groupware-Servern zusammen:
  • mailcow / SOGo — der bewährte Open-Source-Mailserver; hiermit eingerichtet und im Einsatz.
  • Open-Xchange — steckt hinter vielen Hosting-Angeboten, z. B. IONOS und mailbox.org.
  • Kerio Connect, Zimbra, IceWarp — kommerzielle Groupware-Server mit CalDAV-Unterstützung.
  • Nextcloud / ownCloud, Synology Calendar — Kalender auf der eigenen Cloud bzw. dem NAS.
  • Apple iCloud, Fastmail — Cloud-Kalender mit app-spezifischem Passwort.

Microsoft Exchange / Microsoft 365 setzt auf ein eigenes Protokoll ohne CalDAV — hier steht der Austausch derzeit nicht zur Verfügung. Sprechen Sie uns bei Bedarf an.

Abwesenheitsarten

  • Urlaub geplant: Vormerkung, die noch keine Wirkung aufs Konto hat und erst mit der Genehmigung zu echtem Urlaub wird.
  • Urlaub: genehmigter, gezählter Urlaubstag; Halbtage in Schritten von 0,5.
  • Krank: Krankheitstag, ganztags oder mit Uhrzeit von–bis.
  • Freistellung bezahlt oder unbezahlt: bezahlt deckt das Tages-Soll (Saldo 0), unbezahlt deckt es nicht und wird nur dokumentiert.

Bei einer bezahlten ganztägigen Abwesenheit ohne Stempelung gilt der Tag als abgedeckt: Ist = Soll, Saldo 0, keine Pause. Wurde an einem solchen Tag dennoch gearbeitet (etwa Urlaub nachträglich auf einen bestempelten Tag eingetragen), zählt die geleistete Zeit zusätzlich, und der Urlaubstag bleibt im Konto verbraucht.

Urlaubskonto

Das Urlaubskonto weist Anspruch, Übertrag aus dem Vorjahr und Rest aus. Der Rest ergibt sich als Anspruch zuzüglich Übertrag abzüglich der genommenen Tage; der Übertrag läuft rekursiv ins Folgejahr, ein automatischer Verfall findet nicht statt. Genommen werden echte Urlaubstage gezählt, Halbtage mit 0,5.

Kontozeilen mit Resturlaub von Gesamtanspruch, genommenen Tagen sowie geplantem und frei verplanbarem Urlaub.
Das Urlaubskonto direkt in der Monatsansicht: Resturlaub, genommen, geplant und frei verplanbar.

Datierter Anspruchs-Verlauf

Ändert sich der Anspruch — etwa drei Tage mehr ab einem bestimmten Jahr —, wird statt des einfachen Jahreswerts der Anspruchs-Verlauf gepflegt („ab Jahr X: N Tage“). Jedes Jahr rechnet dann mit seinem damaligen Wert; Vorjahre und Überträge bleiben korrekt. Ist ein Verlauf gepflegt, gilt ausschließlich er, das einfache Feld bleibt ohne Wirkung. Über Saldenkorrekturen lassen sich einzelne Tage gutschreiben oder abziehen (z. B. Sonderurlaub, Auszahlung).

Kapitel 5

Arbeitszeitmodelle

Ein Arbeitszeitmodell legt Soll-Zeit, Pausenabzug, Zuschläge und die Feiertagsregel fest — es ist das Rückgrat jeder Auswertung. Modelle werden unter Zeiterfassung → Modelle gepflegt.

Editor eines Arbeitszeitmodells mit Soll-Typen, Pausen und Zuschlägen.
Modell-Editor: Soll-Typ, Pausen, Zuschläge und Feiertagsregel an einer Stelle.

Soll-Typen

  • Je Wochentag: eigenes Soll pro Wochentag (z. B. Mo–Do 8,0 / Fr 6,0).
  • Wochensoll: eine Wochenstundenzahl plus Auswahl der Arbeitstage; optional ein eigenes Tagessoll, der Rest wird gleichmäßig auf die übrigen Arbeitstage verteilt.
  • Monats-Gleitzeit: ein Monatssoll, die tägliche Verteilung bleibt frei.
  • Frei: kein Soll — die gesamte erfasste Zeit zählt.
Arbeitszeitmodell mit Tageskarten von Montag bis Sonntag, je Wochentag eigenes Soll und Pausenregel.
Tageskarten Mo–So: je Wochentag eigenes Soll, eigene Pausen- und Zuschlagsregel.

Pausenregeln je Wochentag

Der Pausenabzug wird je Tag gewählt:

  • Frei / gestempelt: es wird nur die tatsächlich gestempelte Pause abgezogen.
  • Gesetzlich (ArbZG): mehr als 6 h ⇒ 30 min, mehr als 9 h ⇒ 45 min.
  • Pauschal: fester Abzug je Tag.
  • Stufen: gestaffelter Abzug je nach Arbeitsdauer.

Der tatsächliche Abzug ist stets das Maximum aus gestempelter und vorgeschriebener Pause; bei „gestempelt“ zählt nur die tatsächlich gestempelte Pause.

Feiertagsregel, Kernzeit & Stempelfenster

Über die Feiertags-Karte wird festgelegt, wie an Feiertagen gerechnet wird — meist Soll 0 zuzüglich der Feiertagszuschläge. Zusätzlich lassen sich eine Kernzeit, ein Stempelfenster (Kommt–Geht, mit Begrenzung der gewerteten Anwesenheit) und eine Karenz auf die erste Stempelung definieren.

Übernachtschichten

Läuft eine Schicht über Mitternacht (z. B. 22:00→06:00), so bestimmt eine Modell-Einstellung, welcher Kalendertag die Schicht trägt — standardmäßig der Geht-Tag, wahlweise der Kommt-Tag. Arbeitszeit und Pause der Schicht liegen ausschließlich auf diesem einen Trägertag; eine Doppelzählung ist ausgeschlossen. Ist der Trägertag laut Modell frei, zählt die Arbeit dort trotzdem als Plus (ggf. mit Sonntags-/Feiertagszuschlag).

Einstellungen für Kernzeit, Stempelfenster und Übernacht-Wertung eines Modells.
Kernzeit, Stempelfenster und die Trägertag-Wertung bei Übernachtschichten.

Gleitzeitkonto & Kappung

Je Modell lässt sich das Gleitzeitkonto ein- oder ausschalten. Ist es aus, gibt es keinen Übertrag: Jeder Monat startet bei 0 und ein Monats-Überschuss wird als „zur Auszahlung“ ausgewiesen. Ist es an, wandert der Saldo aller Vormonate als Übertrag in den neuen Monat. Optional begrenzt eine Kappungsgrenze den Gleitzeitstand beim Monatswechsel — die Kappung wirkt nur nach oben.

Beispiel Kappung

Stand am Monatsende 160 h, Grenze 100 h → es werden 100 h in den Folgemonat übertragen, 60 h werden gekappt.

Zuweisung je Mitarbeiter

Ein Modell wird je Benutzer und datiert zugewiesen: Es gilt ab einem Stichtag, frühere Zeiträume behalten ihr altes Modell. Der Verlauf steht in der Personalakte.

Gleitzeit-Einstellung eines Modells mit Konto an/aus und Kappungsgrenze.
Gleitzeitkonto an/aus samt optionaler Kappungsgrenze je Modell.

Ist einem Benutzer kein Modell zugewiesen, wird für ihn keine Soll-Zeit berechnet. Ein gelöschtes Modell wirkt rückwirkend auf alle damit ausgewerteten Zeiträume — das Löschen verlangt daher das Admin-Passwort.

Kapitel 6

Zuschläge

Zuschläge sind ein firmenweiter Katalog von Zeit- oder Geldvergütungen — Nacht, Sonntag, Feiertag, Überstunden oder eigene Arten —, der in den Arbeitszeitmodellen zugeordnet wird. Gepflegt wird er unter Zeiterfassung → Modelle → Zuschläge.

Zuschlags-Katalog mit Nacht-, Sonntags-, Feiertags- und Überstundenzuschlägen.
Der firmenweite Zuschlags-Katalog mit Wirkung, Satz und Zeitfenster.

Arten & Anspruchsfenster

  • Nacht / Sonntag / Feiertag: gelten in einem Von–Bis-Fenster; ein Fenster darf über Mitternacht reichen (z. B. 22:00–06:00), mehrere getrennte Fenster sind möglich.
  • Überstunden: täglich als max(0, Ist − Soll); wöchentlich kumulativ.
  • Eigene Zuschläge: frei anlegbar für betriebsspezifische Fälle.

Auszahlung oder Zeitgutschrift

Je Zuschlag wird die Wirkung festgelegt — Auszahlung als Geld oder Zeitgutschrift aufs Zeitkonto — sowie der Prozentsatz. Ein Zuschlag wirkt erst, wenn er im Arbeitszeitmodell einer Tageskarte zugeordnet ist; so können unterschiedliche Wochentage unterschiedliche Zuschläge tragen.

Die am Zuschlag hinterlegte Nummer entspricht der DATEV-Lohnart und hat Vorrang vor dem allgemeinen Lohnarten-Mapping unter Einstellungen → DATEV.

Kapitel 7

Berichte

Berichte werten Zeiten je Person oder Gruppe aus — für einen Monat oder eine freie Von–Bis-Spanne, als Tabelle, PDF und CSV. Die Wahl zwischen „Monat“ und „Zeitraum“ oben steuert alle Berichte der Seite.

Monatsübersicht

Der Einzelbericht in der Variante Monatsübersicht zeigt Tageszeilen mit Summen, dazu die Kennzahlen Übertrag, Ist, Soll, Differenz und Gleitzeitstand. Ausgewiesen werden außerdem Zuschläge als Bonus sowie Abwesenheits-Tage (Halbtage als 0,5, Krank inklusive Krank-Korrekturen). Der Gleitzeitstand gilt bis heute; eine Kappung wird ausgewiesen, sofern sie vorhanden ist.

Monatsübersicht eines Mitarbeiters mit Tageszeilen, Summen und Kennzahlen.
Monatsübersicht mit Tageszeilen, Übertrag, Ist/Soll/Differenz und Gleitzeitstand.

Tagesübersicht

Die Variante Tagesübersicht listet die einzelnen Buchungen samt Berechnung. Im Tages-PDF wird das Kommen einer über Mitternacht laufenden Schicht dem Geht-Tag zugeordnet.

Tagesübersicht mit einzelnen Buchungen und Berechnung je Tag.
Tagesübersicht: einzelne Buchungen mit ihrer Berechnung.

Zuschläge-Bericht

Die Variante Zuschläge zeigt je Tag Kommt, Geht, Soll und Ist und danach für jeden Zuschlag eine Spalte mit der zuschlagspflichtigen Zeit (nicht dem Bonus). Der Spaltenkopf nennt Name und Satz, z. B. „Nacht 25 %“; oben stehen alle Zuschläge des Zeitraums in einer Legende, unten die Summen. Kommt und Geht sind die erste und letzte Stempelung der Schicht; fällt das Gehen einer Nachtschicht auf den Folgetag, wird es mit „*“ markiert. Der CSV-Export enthält dieselben Spalten.

Zuschläge-Bericht mit Kommt, Geht, Soll, Ist und einer Spalte je Zuschlag.
Zuschläge-Bericht: zuschlagspflichtige Zeit je Tag mit Kommt/Geht.

Gruppenbericht

Der Gruppenbericht stellt alle Mitarbeiter einer Gruppe mit Ist, Soll, Differenz, Übertrag und Abwesenheiten gegenüber. „PDF Übersicht“ fasst die Gruppe zusammen, „PDF Gesamtbericht“ bündelt die Einzelberichte aller.

Gruppenbericht mit allen Mitarbeitern und ihren Ist/Soll/Differenz-Werten.
Gruppenbericht: alle Mitarbeiter einer Gruppe im Vergleich.

Systemgruppen (Nicht aktive / Ausgetretene) erlauben nur Einzelberichte, keinen Gruppenbericht.

Kapitel 8

Lohnbüro & DATEV

Am Monatsende erzeugt die Export-Seite eine DATEV-Importdatei für die Lohnbuchhaltung — als Lohn & Gehalt (LuG, ASCII/CSV) oder als LODAS. Monat, Umfang (alle, eine Gruppe oder eine Person), Format und Ebene werden vor dem Download gewählt.

Export-Seite mit Auswahl von Monat, Umfang, Format LuG/LODAS und Ebene.
DATEV-Export: Format LuG oder LODAS, Monats- oder Tageswerte.

Was exportiert wird

  • Ist-Stunden, Überstunden und Zuschläge.
  • Urlaub, Krank und Freistellung als Tage (Halbtage 0,5).
  • Ebene wahlweise nur Monatswerte oder Monats- plus Tageswerte.

Lohnarten & Personalnummern

Die Lohnarten-Nummern stammen aus den Einstellungen unter DATEV (samt Berater- und Mandantennummer); eine am Zuschlag hinterlegte Nummer hat Vorrang. Personalnummern werden je Benutzer gepflegt. Fehlen Lohnarten oder eine Personalnummer, erscheint eine Warnung, und die betroffenen Mitarbeiter werden übersprungen.

DATEV-Einstellungen mit Berater- und Mandantennummer sowie Lohnarten-Mapping.
DATEV-Einstellungen: Berater-/Mandantennummer und Lohnarten-Mapping.

Mitglieder der Systemgruppen (Nicht aktive / Ausgetretene) werden nicht exportiert. Urlaubs-Konto-Korrekturen erscheinen nicht im Export — nur echte Urlaubstage; Krank-Korrekturen dagegen schon.

Kapitel 9

Handy-App

Die Handy-App läuft als installierbare PWA im Browser unter …/app — ohne App-Store und ohne IT-Rollout. Sie richtet sich an Beschäftigte, die dort stempeln, wo gearbeitet wird.

Startbildschirm der Handy-App mit geleisteten Stunden, Soll, Saldo und Resturlaub.
Startseite mit Zeitkonto und heutigen Stempelungen.
Stempeln in der Handy-App mit großen Tasten für Kommen, Gehen und Pause.
Stempeln mit einem Tipp — mit GPS-Nachweis.

Installation & Geräte-Kopplung

Die App wird im Browser geöffnet und zum Startbildschirm hinzugefügt. Nach der ersten Anmeldung registriert sich das Gerät und zeigt eine Geräte-Nummer. Diese nennt der Mitarbeiter dem Administrator, der das Handy unter Verwaltung → Geräte einem Benutzer zuordnet und freigibt. Erst nach der Freigabe erscheinen die berechtigten Kacheln zum Stempeln und für die Berichte.

GPS-Pflicht

Beim Stempeln ist der Standort Pflicht; beim ersten Mal muss „Genauer Standort“ erlaubt werden. Ist die Ortung zu ungenau, wird der Stempel mit einem Hinweis abgelehnt — dann kurz warten und erneut versuchen.

Auf dem iPhone muss der Standort in den Einstellungen für Safari bzw. die Website auf „Erlauben“ stehen, sonst schlägt jedes Stempeln fehl.

Offline-Warteschlange

Ohne Verbindung werden Stempel lokal gespeichert und bei der nächsten Verbindung mit ihrer originalen Uhrzeit übertragen. Das gelingt auch, wenn die App vor dem Standort-Fix geschlossen wurde — sie holt das selbst nach. Jeder Eintrag zeigt seinen Status: übertragen ✓ oder wartet ⏳.

Kontokarte & eigene Berichte

Die Startseite zeigt geleistete Stunden, Soll, Saldo, Resturlaub, geplanten bzw. zukünftigen Urlaub und den frei verplanbaren Rest. Über „Berichte“ ruft der Mitarbeiter seinen eigenen Monatsbericht direkt am Telefon ab.

Kontokarte der Handy-App mit Stunden, Soll, Saldo und Resturlaub.
Kontokarte mit allen Kennzahlen auf einen Blick.
Eigener Monatsbericht des Mitarbeiters direkt in der Handy-App.
Der eigene Monatsbericht direkt am Handy.

Damit gepufferte Stempel ankommen, sollte die App gelegentlich mit Internet und aktivem Standort geöffnet werden.

Kapitel 10

Stempeluhr / Kiosk

Der Kiosk verwandelt ein Tablet in eine feste Stempeluhr für das ganze Team. Geöffnet wird er im Browser unter …/kiosk: Aktion antippen, persönliche PIN eingeben, fertig — die PIN identifiziert die stempelnde Person und ersetzt die Anmeldung.

Kiosk-Startbildschirm auf einem Tablet mit großen Tasten und Marken-Ecke.
Startbildschirm am Tablet mit großen Tasten.
PIN-Eingabe am Kiosk-Tablet vor dem Stempeln.
PIN-Eingabe — mandantenweit eindeutig.

Bedienung & Bestätigung

Nach dem Stempeln erscheint kurz eine Bestätigung mit Namen und dem aktuellen Zeitkonto (Gleitzeitstand, Ist/Soll). In der Marken-Ecke wird das Firmenlogo eingeblendet. Die Anzeigegröße skaliert die komplette Kiosk-Anzeige per Auswahl von Klein bis Extra groß und wirkt sofort — „Standard“ ist auf 8–9-Zoll-Tablets abgestimmt.

Eigene Berichte per PIN

Über das Berichts-Symbol und die eigene PIN sieht jede Person ihren eigenen Monats- oder Tagesbericht; es werden nur die eigenen Zeiten angezeigt.

Eigener Bericht am Kiosk nach Eingabe der persönlichen PIN.
Meine Berichte: eigener Monatsbericht am Kiosk per PIN.

Offline-Puffer & Einstellungen

Fällt das Netz aus, funktioniert das Stempeln weiter: Der Stempel wird mit seiner Original-Zeit auf dem Gerät gespeichert, die Bestätigung meldet „Gespeichert · kein Netz“. Sobald die Verbindung zurück ist, überträgt der Kiosk alle Stempel von selbst; eine Zeile auf dem Startbildschirm zeigt, wie viele noch warten. Beim ersten Start werden Terminal-ID und Secret aus der Verwaltung eingegeben; das Zahnrad öffnet nach Eingabe der Admin-PIN die Einstellungen, darunter die Vollbild-Sperre.

Kiosk-Einstellungen mit Anzeigegröße und Vollbild-Sperre.
Kiosk-Einstellungen: Anzeigegröße und Vollbild-Sperre.

Für den unbeaufsichtigten Dauerbetrieb steht zusätzlich eine eigene Android-Kiosk-App mit Autostart bereit, die das Tablet nach dem Einschalten direkt in die Stempeluhr sperrt.

Kapitel 11

Datafox-Hardware-Terminals

Für Eingangsbereich, Produktion und Außenbereich stehen robuste RFID-Terminals der Datafox-EVO-Serie zur Verfügung. Sie lesen RFID-Chips — je nach Modell auch Fingerabdrücke — und melden jede Buchung direkt und verschlüsselt an den Server; der Browser ist nicht beteiligt, ein eigener Server vor Ort ist nicht nötig.

Chips, Biometrie & Zuordnung

Die Chips werden je Mitarbeiter als Transponder in der Personalakte hinterlegt (Nummer = Chip-UID); mehrere Chips je Person sind möglich, und „aktiv“ steuert, ob damit gestempelt werden darf. Bei Modellen mit Fingerprint-Sensor bleibt die biometrische Zuordnung im Gerät — es verlässt kein Fingerabdruck das Terminal. Fällt das Netz aus, puffert das Gerät die Buchungen und sendet sie später mit Original-Zeit nach.

Datafox EVO 2.8 Zeiterfassungsterminal.

EVO 2.8

Der kompakte Klassiker fürs Kommen und Gehen: 2,8-Zoll-Farbdisplay, robuste Tasten und RFID-Leser — die schlanke Lösung neben der Tür.

Datafox EVO 3.5 Pure mit Fingerprint-Sensor.

EVO 3.5 Pure Fingerprint

3,5-Zoll-Touchdisplay mit RFID plus biometrischer Identifikation per Fingerabdruck — stempeln ohne Chip und ohne PIN.

Datafox EVO 5.0 Pure Terminal mit 5-Zoll-Display.

EVO 5.0 Pure

Großzügiges 5-Zoll-Touchdisplay mit frei gestaltbaren Tasten — viel Platz für klare Beschriftung, auf Wunsch mit Handschuh-Bedienung.

Einrichtung

Die Einrichtung erfolgt in zwei Schritten: Das Terminal wird in der App unter Zeiterfassung → Terminals angelegt und erhält eine ID und ein Secret. Am Gerät wird als Zugang HTTP(S) mit Basic-Auth eingestellt — Benutzername = Terminal-ID, Passwort = Secret — und als Sende-Pfad /terminal/datafox mit der Mandanten-ID eingetragen. Die Seriennummer erscheint automatisch in der Terminal-Liste, sobald sich das Gerät erstmals gemeldet hat.

Kapitel 12

Anwesenheit live

Die Anwesenheits-Tafel zeigt in Echtzeit, wer gerade da ist. Sie eignet sich für Anwesenheits-Terminals und aktualisiert sich selbstständig.

Anwesenheits-Tafel mit drei Spalten anwesend, fehlt und abwesend, gefiltert nach Gruppe.
Live-Tafel: anwesend, erwartet-fehlt und abwesend — mit Gruppenfilter.

Die Tafel gliedert sich in drei Spalten:

  • Anwesend: aktuell eingestempelt, mit Uhrzeit seit wann.
  • Fehlt (sollte da sein): Soll heute größer 0, aber nicht anwesend.
  • Abwesend (kein Soll): heute ohne Tagessoll — frei, Urlaub oder Krank.

Über „Gruppe“ lässt sich die Anzeige einschränken. Die Sichtbarkeit einzelner Personen kann je Benutzer abgeschaltet werden.

Kapitel 13

Standortprüfung / Geofencing

Standorte definieren erlaubte Orte (Geofence), an denen per Handy oder PC-Widget gestempelt werden darf. Die Prüfung ist opt-in und standardmäßig aus; ohne Aktivierung dienen Standorte nur der Information.

Standort-Verwaltung mit Name, Koordinaten und Radius auf einer Karte.
Standorte mit Name, Koordinaten und Radius.

Erlaubte Orte anlegen

Ein Standort besteht aus Name, Koordinaten und Radius. Die Koordinaten lassen sich aus einer Adresse ermitteln oder aus einem echten Handy-Stempel übernehmen (➕📍 in der Zeiterfassung). Als Toleranz gilt der Radius zuzüglich der aktuellen GPS-Genauigkeit (nach oben gedeckelt), damit ungenaue Ortungen nicht sofort abgelehnt werden.

Stufen & Zuweisung

Die Prüfung wird unter Einstellungen → Standort-Prüfung eingeschaltet, getrennt für Handy und PC-Widget. Je Kanal stehen drei Stufen zur Wahl: Aus (keine Prüfung), Nur markieren (Stempel wird zugelassen, aber mit ⚠️ gekennzeichnet) und Blockieren (Stempel außerhalb wird verhindert). Je Gerät lässt sich festlegen, ob es von der Prüfung ausgenommen ist (z. B. Außendienst) und auf welche erlaubten Standorte es beschränkt wird.

Einstellungen der Standort-Prüfung mit den Stufen aus, markieren, blockieren je Kanal.
Standort-Prüfung: drei Stufen, getrennt für Handy und PC-Widget.

Offline erfasste Nachträge werden nie blockiert, sondern nur markiert. Normales Stempeln über das Dashboard bleibt grundsätzlich ungeprüft.

Kapitel 14

Verwaltung & Sicherheit

Die Verwaltung bündelt Benutzer, Gruppen, Geräte, Terminals, Feiertage, Einstellungen und Lizenzen. Der Betrieb erfolgt als gehostete Cloud mit Zugriff per HTTPS in Deutschland.

Benutzer & Personalakte

Jedes Konto hat eine Rolle (Mitarbeiter oder Admin) und optionale Zusatzrechte wie „Zeiten bearbeiten“ (auf bestimmte Gruppen begrenzbar), „Einsatzplan sehen“ oder „für andere sichtbar sein“. Ein Klick auf den Namen öffnet die Personalakte mit den Stammdaten: Urlaubstage pro Jahr (auch als Anspruchs-Verlauf), Eintritt und Austritt der Zeiterfassung, Memo, Dateiablage für Dokumente, Transponder sowie Passwort und Kiosk-PIN.

Personalakte eines Benutzers mit Stammdaten, Urlaubsanspruch, Transpondern und Dokumenten.
Personalakte: Stammdaten, Urlaubsanspruch, Transponder und Dokumente.

Gruppen & Bearbeiter-Rechte

Gruppen bündeln Beschäftigte für Ansicht und Auswertung; jeder Benutzer gehört zu genau einer Gruppe und wird per Drag & Drop verschoben. Zwei Systemgruppen — „Nicht aktive Mitarbeiter“ und „Ausgetretene Mitarbeiter“ — stehen stets als letzte zwei Gruppen und lassen sich nicht löschen oder umbenennen. Wer dorthin verschoben wird, dessen Konto wird deaktiviert (kein Login, kein Stempeln, keine Änderungen, kein Export) und zählt nicht mehr zur Lizenz.

Gruppenverwaltung mit Zuordnung per Drag and Drop und den beiden Systemgruppen.
Gruppen per Drag & Drop, mit den beiden Systemgruppen am Ende.

Geräte & Terminals

Unter Geräte werden die Handys freigegeben, einem Mitarbeiter zugeordnet und in ihren Rechten eingestellt (Stempeln an/aus, maximale GPS-Ungenauigkeit, Standort-Ausnahmen). Terminals — Kiosk-Stempeluhren, Anwesenheits-Tafeln oder Datafox-Hardware — erhalten je eine ID und ein Secret zur Einrichtung am Gerät.

Geräteverwaltung mit freigegebenen Handys und ihren Stempel-Rechten.
Geräte: Handys freigeben und Rechte je Gerät setzen.
Terminal-Verwaltung mit ID, Secret, Art und Seriennummer.
Terminals: ID und Secret für Kiosk und Datafox.

Feiertage & Einstellungen

Feiertage werden je Region importiert und um eigene, einmalige oder jährlich wiederkehrende Termine (z. B. Betriebsruhe) ergänzt; an einem Feiertag richtet sich das Soll nach der Feiertagsregel des Modells. Die Einstellungen bündeln Zeitzone und Datumsformat, die globalen Stempeltasten, die Papierkorb-Frist, die Standort-Prüfung sowie die Schnittstellen (DATEV, E-Mail/SMTP).

Feiertagsverwaltung mit importierten gesetzlichen und eigenen Feiertagen.
Feiertage je Jahr — gesetzlich importiert und eigene ergänzt.
Übersicht der firmenweiten Einstellungen.
Einstellungen: Zeit, Stempeln, Papierkorb und Schnittstellen.

Lizenzen & Peak-Übersicht

Die Lizenzseite zeigt, wie viele Konten gleichzeitig aktiv sind. Maßgeblich ist der höchste Stand gleichzeitig aktiver Konten innerhalb eines Monats (Peak), nicht der Stand am Monatsende. Ausgewiesen werden der aktuelle Stand, der bisherige Monatshöchststand, die inaktiven Konten sowie ein Monatsverlauf und eine freie Zeitraum-Abfrage.

Lizenzübersicht mit aktuell aktiven Konten und dem monatlichen Höchststand.
Lizenzen: aktueller Stand und monatlicher Höchststand (Peak).

Mandantenfähigkeit, Audit & Betrieb

Die Anwendung ist mehrmandantenfähig; jede Datenabfrage ist mandantengebunden. Änderungen werden protokolliert, und der Betrieb erfolgt als gehostete Cloud mit HTTPS-Zugriff in Deutschland. Für Mitarbeiter und Admins genügt ein aktueller Browser, für die Handy-App iPhone oder Android als PWA und für den Kiosk ein beliebiges Tablet.

Fragen zur Einführung, zu Terminals oder zum Lohnexport? Wir zeigen die Zeiterfassung gern an Ihren eigenen Abläufen.