Die Schicht beginnt vor Mitternacht
Wer um 22 Uhr anfängt und um 6 Uhr geht, arbeitet an zwei Kalendertagen. Wird das in zwei Hälften zerlegt, stimmen weder das Tagessoll noch die Pausenregel noch der Zuschlag.
Kapitel zur SchichtplanungBackstube in der Nacht, Filialen ab sechs, Sonntagsdienst und Auszubildende, die zweimal die Woche in der Berufsschule sitzen. Schichtplan, Zuschläge und Lohnexport stecken dabei in einem einzigen Programm.
Drei Stellen, an denen eine gewöhnliche Stempelliste in einer Bäckerei an ihre Grenze kommt.
Wer um 22 Uhr anfängt und um 6 Uhr geht, arbeitet an zwei Kalendertagen. Wird das in zwei Hälften zerlegt, stimmen weder das Tagessoll noch die Pausenregel noch der Zuschlag.
Kapitel zur SchichtplanungNacht, Sonntag, Feiertag — jeder mit eigenem Zeitfenster und eigenem Satz, dazu die feste Zulage für bestimmte Schichten. Von Hand ist das am Monatsende eine Stunde Arbeit und danach die Quelle für Rückfragen.
Kapitel zu den ZuschlägenZwei Schultage in der Woche, dazu Blockunterricht und Ferien. Wer das beim Dienstplan im Kopf behalten muss, plant früher oder später eine Schicht, die nicht besetzt werden kann.
Kapitel zur BerufsschuleDer Plan entsteht im selben Programm wie die Erfassung. Was tatsächlich gearbeitet wurde, erkennt das System an der Stempelzeit — und rechnet Soll, Pausen und Zuschläge dazu passend.





Eine Schicht darf über Mitternacht laufen. Sie wird als ein Dienst geplant, als ein Dienst gestempelt und als ein Dienst gerechnet — mit dem Soll und der Pausenregel, die dazugehören.
Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge haben ein Zeitfenster — beim Nachtzuschlag darf es über Mitternacht laufen —, dazu einen Satz und die Wirkung: Auszahlung als Lohn oder Gutschrift auf das Zeitkonto. Je Art sind mehrere Zuschläge möglich, etwa Nacht 25 % und Nacht 40 %. Auf Wunsch gilt ein Zuschlag nur, wenn das erste Kommen des Tages in einem bestimmten Anspruchsfenster liegt.
Zuschläge hängen im Arbeitszeitmodell oder direkt an der Schicht — dann gelten sie an jedem Tag mit dieser Schicht, auch an Feiertagen. Dazu gehört eine feste Pauschale je Schicht, etwa 20,00 € für jede Frühschicht, immer als Lohn. Die Berichte zeigen sie als „5 × 20,00 € = 100,00 €“, die Lohnübersicht mit Anzahl und Summe.
Die Berechnung folgt der tatsächlich gearbeiteten Schicht. Springt jemand kurzfristig in die Nacht, stimmt der Zuschlag trotzdem — und die Abweichung vom Plan bleibt sichtbar.
Gruppen und Standorte bilden die Filialen ab. Planung, Anwesenheit und Berichte lassen sich je Filiale ansehen; die Betriebsleitung behält den Blick über alle.
Zu jedem Auszubildenden gehört sein Schulplan. Daraus erzeugt das System die Schultage, sodass sie im Dienstplan belegt sind, bevor jemand darauf plant.
Jeder Zuschlag trägt seine DATEV-Lohnart selbst — gepflegt an einer Stelle, direkt am Zuschlag. Pauschalen je Schicht haben keine Lohnart und gehen nicht in die DATEV-Datei; Ihr Lohnbüro überträgt sie aus der Lohnübersicht. Zusätzlich gibt es einen Bericht, der nur die Zuschläge zeigt.
Mehr dazu: Schichtplanung · Zuschläge · DATEV und Lohnbüro · Filialbetriebe · Funktionsreferenz
Schritt für Schritt im Handbuch: Schichtpläne · Zuschläge.
Als ein Dienst. Die Schicht darf den Kalendertag überschreiten: Sie gehört zu dem Tag, an dem sie beginnt, und die Stunden werden am Stück gerechnet. Auch die Zeitfenster der Zuschläge dürfen über Mitternacht laufen, etwa von 22 bis 6 Uhr.
Ja. Die Zuschläge stehen mit ihrem Zeitfenster und ihrem Satz im Katalog und werden aus den Stempelungen abgeleitet. Sie wirken über das Arbeitszeitmodell oder direkt über die Schicht. Am Monatsende ist nichts nachzurechnen — es gibt einen eigenen Bericht, mit dem Sie das Ergebnis prüfen können.
Ja, als „Pauschale je Schicht“: ein fester Betrag statt eines Prozentsatzes, etwa 20,00 € für jede Frühschicht. Gezählt wird einmal je Tag, an dem die Pauschale gilt und Arbeitszeit gewertet wurde; ein Urlaubs- oder Kranktag ohne Stempel zählt nicht. Die Berichte zeigen „5 × 20,00 € = 100,00 €“, die Lohnübersicht je Pauschale Anzahl und Summe. In die DATEV-Datei geht die Pauschale nicht — Ihr Lohnbüro überträgt sie aus der Lohnübersicht.
Dann folgt die Berechnung der Schicht, die tatsächlich gearbeitet wurde. Wer für die Frühschicht eingeteilt war und in der Nacht arbeitet, erhält den Nachtzuschlag. Die Abweichung vom Plan bleibt dabei sichtbar.
Ja. Gruppen bilden die Filialen ab, Standorte die Adressen dazu. Planung und Berichte lassen sich je Filiale ansehen; wer für mehrere zuständig ist, sieht sie auf dem Dashboard und in der Abwesenheitsübersicht zusammen. Die Anwesenheitstafel lässt sich nach Filiale filtern.
Über den Schulplan des Auszubildenden. Er wird einmal hinterlegt, danach erzeugt das System daraus die Schultage. Im Plan sind sie belegt, bevor jemand eine Schicht darauf legt.
Sie ist Teil der ITN-Zeiterfassung und im Preis von 2,90 € pro Mitarbeiter und Monat enthalten. Es gibt keine Funktionsstufen — auch Urlaubsplanung, Mitteilungen, Handy-App und DATEV-Export gehören dazu.
Sie sind dasselbe Programm. Der Plan sagt, wer wann eingeteilt ist; die Stempelung sagt, wer wann tatsächlich gearbeitet hat. Das System ordnet die Stempelzeit der passenden Schicht zu und zeigt beides nebeneinander. Mit einem geplanten Ende je Schicht steht beim Planen neben jedem Namen außerdem „geplant / Ziel“ — wie viele Stunden schon eingeplant sind und welches Ziel der Monat hat.
Nennen Sie uns die Zahl der Beschäftigten, Ihre Filialen und Ihre Zuschlagsarten. Auf Wunsch rechnen wir Ihnen einen bereits abgeschlossenen Monat gegen Ihre eigenen Zahlen nach.
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