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Schichtplanung

Schichtplanung, die mit der Zeiterfassung mitdenkt

Wo in wechselnden Diensten gearbeitet wird, hängt die Antwort auf „wer steht nächste Woche nachts?“ oft an einem Aushang — und das Arbeitszeitmodell klebt fest an der Person. Hier richtet sich das Modell nach der Schicht: Die Uhrzeit des Kommen-Stempels entscheidet, welche Schicht jemand tatsächlich arbeitet.

  • Grafisch planen im Monatsraster — Schicht antippen, über die Tage ziehen
  • Rhythmus für rollierende Dienste: Woche 1 früh, Woche 2 nachts
  • Die tatsächlich gearbeitete Schicht bestimmt Soll, Pausen und Zuschläge
  • Nachtschichten über Mitternacht ohne Sonderbehandlung
  • PDF-Aushang fürs schwarze Brett, eigener Zettel je Mitarbeiter
  • Im Preis enthalten — kein Zusatzmodul, kein Aufpreis
Der Unterschied

Ein Schichtplan, der weiß, was wirklich passiert ist

Planen können viele Programme. Interessant wird es an dem Punkt, an dem der Plan und die Wirklichkeit auseinandergehen — und das tun sie ständig.

Geplant

Frühschicht 06:00–14:00

So stand es im Plan, so hing es am schwarzen Brett. Dann wird jemand krank, und die Besetzung wird kurzfristig getauscht.

Tatsächlich

Gestempelt 22:00–06:00

Gearbeitet wurde Nachtschicht. In vielen Systemen rechnet jetzt weiterhin das Modell der Frühschicht — und der Nachtzuschlag muss von Hand nachgetragen werden.

Bei uns

Das Ergebnis stimmt von allein

Die Nachtschicht wird an der Stempelzeit erkannt. Für diesen Tag gelten ihr Soll, ihre Pausenregel und ihre Zuschläge. Die Abweichung vom Plan bleibt dabei sichtbar — rot umrandet, damit niemand sie übersieht.

Das ist der Punkt, an dem sich Aufwand tatsächlich einspart: nicht beim Planen, sondern beim Monatsabschluss. Wer den Nachtzuschlag nicht von Hand nachträgt, muss ihn auch nicht suchen, wenn er fehlt.

Planen

Antippen, ziehen, fertig

Geplant wird so, wie in der Urlaubsplanung auch: mit der Maus über die Tage, nicht in einem Formular.

Schichtplanung mit Mitarbeitern in Zeilen, Tagen in Spalten und farbig eingetragenen Schichten.
Mitarbeiter in Zeilen, Tage in Spalten, jede Schicht in ihrer Farbe.
Schichtplan mit angelegten Schichten, je Schicht Beginn, Toleranz, Farbe und Arbeitszeitmodell.
Je Schicht: Beginn, Toleranz, Farbe und das Modell, das an diesem Tag gilt.

Ein Plan je Bereich

Unter Modelle → Schichtpläne bündelt ein Plan die Schichten eines Bereichs, etwa der Backstube. Je Schicht werden Name, Beginn, Toleranz, Arbeitszeitmodell und Farbe festgelegt. An der Farbe erkennt man sie später im Raster und auf dem Aushang wieder.

Kapitel Schichtplanung

Rhythmus statt Klickarbeit

Für rollierende Dienste legen Sie fest, welche Schicht in Woche 1, Woche 2 und so weiter gilt — die Folge wiederholt sich bis zum Monatsende. Ein Doppelklick auf einen Tag setzt die ganze Kalenderwoche. Freie Tage laut Modell werden übersprungen.

Eindeutig oder gar nicht

Die Zeitfenster eines Plans dürfen sich nicht überschneiden. Eine Schicht, deren Fenster ein anderes berührt, lässt sich nicht speichern. Beim Stempeln soll nie offen sein, welche von zwei Schichten gemeint war.

Rechnen

Was die erkannte Schicht mitbringt

Die Schicht ist nicht nur eine Farbe im Raster. Sie zieht das Arbeitszeitmodell nach sich, das für diesen einen Tag gilt.

Tageszeile der Zeiterfassung mit der erkannten Schicht in einer eigenen Spalte, farbig hinterlegt.
Die erkannte Schicht steht neben der Tageszeile — umstellbar, entfernbar, nachvollziehbar.
Soll, Pausen und Zuschläge der Schicht

Für den erkannten Tag gelten das Soll der Schicht, ihre Pausenregel und ihre Zuschlagsarten. Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge ergeben sich damit aus dem, was gearbeitet wurde, und nicht aus dem, was geplant war.

Nachtschichten über Mitternacht

Ein Zeitfenster darf über den Tageswechsel laufen. Die Schicht gehört zu dem Tag, an dem sie beginnt — eine Nachtschicht von 23:40 bis 07:10 also zum Tag des Kommens.

Fehltage rechnen richtig

Wer eingeplant ist und nicht kommt, bekommt das Soll der geplanten Schicht. Ein Fehltag in einer Sechs-Stunden-Schicht erzeugt sechs Stunden Minus, nicht acht.

Wer nicht eingeplant ist, bleibt unberührt

Für Personen ohne Schichteintrag gilt unverändert das persönliche Arbeitszeitmodell. Ein Schichtplan für die Produktion ändert nichts an der Buchhaltung.

Von Hand gesetzt bleibt stehen

Über die Auswahl lässt sich die Schicht eines Tages auf eine andere umstellen oder ganz entfernen; dann gilt wieder das persönliche Modell. Ein weiterer Stempel überschreibt eine von Hand gesetzte Schicht nicht.

Nachträglich verplanen

Wurde ein Monat erst später verplant, gleicht „Schichten nachtragen“ die vorhandenen Kommen-Stempel mit der Planung ab. Ein zweiter Lauf ändert nichts mehr.

Bei den Leuten ankommen

Am schwarzen Brett und auf dem Telefon

Ein Plan nützt erst etwas, wenn er dort steht, wo die Leute hinsehen.

PDF-Aushang fürs schwarze Brett

Das Monatsraster der Abteilung im Querformat, samt Farblegende — zum Ausdrucken und Aufhängen. Daneben ein Zettel je Mitarbeiter, der nur dessen eigene Schichttage mit Datum, Schicht und Beginn auflistet.

„Meine Schichten“ in der App

Eine Kachel führt zu den kommenden Wochen. Wer wissen will, wann er das nächste Mal Nachtschicht hat, muss dafür nicht in den Betrieb fahren. Je Gerät abschaltbar — ein Tablet, das nur zum Stempeln in der Werkstatt hängt, bleibt frei davon.

Abweichungen sind sichtbar

Wer zu einer anderen Schicht kommt als geplant, sieht das in der App als ≠ neben dem Tag. Im Raster und im PDF ist der Tag rot umrandet.

Kachel „Meine Schichten“ in der Handy-App mit den kommenden Schichttagen und ihren Farben.
Die nächsten Tage mit Datum, Schicht und Beginn.
Wo es sich lohnt

Betriebe, in denen der Plan täglich zählt

Überall dort, wo in wechselnden Diensten gearbeitet wird, entscheidet der Plan jeden Tag mit — über die Besetzung, über die Zuschläge und über den Monatsabschluss.

Bäckereien und Lebensmittelhandwerk

Backstube ab drei Uhr nachts, Verkauf ab sechs, dazu mehrere Filialen und Auszubildende mit Berufsschultagen. Der Nachtzuschlag ist hier kein Sonderfall, sondern der Normalfall.

Pflege und Betreuung

Früh-, Spät- und Nachtdienst im festen Wechsel, kurzfristige Vertretungen, und eine Abrechnung, die jeden Zuschlag korrekt ausweisen muss.

Produktion und Werkstatt

Zwei- oder Dreischichtbetrieb mit rollierendem Rhythmus. Wer wöchentlich wechselt, ist über den Rhythmus in zwei Handgriffen für den ganzen Monat verplant.

Gastronomie und Handel

Wechselnde Dienste, viel Teilzeit, kurzfristige Änderungen. Hier zahlt sich vor allem aus, dass die Leute ihren Plan auf dem eigenen Telefon sehen.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur Schichtplanung

Kostet die Schichtplanung extra?

Nein. Sie gehört zur ITN-Zeiterfassung und ist im Preis von 2,90 € pro Mitarbeiter und Monat enthalten, für öffentliche Arbeitgeber und gemeinnützige Organisationen 1,00 €. Es gibt kein Zusatzmodul und keine höhere Paketstufe.

Wie erkennt das System, welche Schicht jemand arbeitet?

An der Uhrzeit des Kommen-Stempels. Je Schicht hinterlegen Sie einen Beginn und eine Toleranz in Minuten davor und danach. Eine Frühschicht um 07:30 mit 60 Minuten Toleranz wird bei jedem Kommen zwischen 06:30 und 08:30 erkannt. Die Zeitfenster eines Plans dürfen sich nicht überschneiden — eine Schicht, deren Fenster ein anderes berührt, lässt sich gar nicht erst speichern.

Was passiert, wenn jemand zu einer anderen Schicht kommt als geplant?

Die Planung bleibt sichtbar stehen und die tatsächliche Schicht tritt daneben — im Raster rot umrandet, in der Handy-App als ≠, im PDF ebenfalls rot. Gerechnet wird immer nach der tatsächlich gearbeiteten Schicht: Wer nachts arbeitet, bekommt den Nachtzuschlag, auch wenn er für die Frühschicht eingeteilt war.

Wie wird ein Fehltag gerechnet?

Wer eingeplant ist und nicht kommt, bekommt das Soll der geplanten Schicht. Ein Fehltag in einer Sechs-Stunden-Schicht erzeugt also sechs Stunden Minus, nicht acht. Wer für einen Tag gar nicht eingeplant ist, rechnet unverändert mit seinem persönlichen Arbeitszeitmodell — der Schichtplan rührt ihn nicht an.

Lassen sich rollierende Dienste planen?

Ja, über den Rhythmus. Dort legen Sie fest, welche Schicht in Woche 1, Woche 2 und so weiter gilt; die Folge wiederholt sich bis zum Monatsende. Eine Mannschaft, die wöchentlich zwischen Früh und Nacht wechselt, ist damit in zwei Handgriffen verplant. Tage, an denen laut Arbeitszeitmodell frei ist, werden übersprungen.

Wie werden Nachtschichten über Mitternacht behandelt?

Ein Zeitfenster darf über den Tageswechsel laufen. Die Schicht gehört zu dem Tag, an dem sie beginnt: Eine Nachtschicht von 23:40 bis 07:10 zählt zum Tag des Kommens, auch wenn sie erst am Morgen darauf endet. Auf welchem Kalendertag die Stunden selbst landen, entscheidet weiterhin das Arbeitszeitmodell der Schicht.

Wir haben einen Monat rückwirkend verplant — zählt das noch?

Ja. Die Erkennung läuft normalerweise im Moment des Stempelns; wer nachträglich plant, hätte sonst lauter unbestätigte Tage. Dafür gibt es „Schichten nachtragen“: Die Funktion geht die vorhandenen Kommen-Stempel des angezeigten Monats durch und gleicht sie mit der Planung ab. Von Hand gesetzte Tage bleiben unangetastet, und ein zweiter Lauf ändert nichts mehr.

Bekommen die Mitarbeiter ihren Schichtplan zu sehen?

Ja, auf zwei Wegen. Am Rechner steht unter Zeiterfassung → Schichten das Raster der Abteilung, in dem jeder seine eigenen Schichttage findet. In der Handy-App führt die Kachel „Meine Schichten“ zu den kommenden Wochen mit Datum, Schicht und Beginn. Die Kachel lässt sich je Gerät abschalten — ein Tablet, das nur in der Werkstatt zum Stempeln hängt, bleibt frei davon.

Können wir den Plan ausdrucken?

Ja. Der PDF-Aushang liefert das Monatsraster der Abteilung im Querformat samt Farblegende, gedacht fürs schwarze Brett. Daneben gibt es einen Zettel je Mitarbeiter, der nur dessen eigene Schichttage mit Datum, Schicht und Beginn auflistet.

Was passiert, wenn wir einen Schichtplan löschen?

Plan und Schichten verschwinden, aber bereits erfasste Tage bleiben stehen — die Vergangenheit soll sich nicht rückwirkend ändern. Ab dann gilt für die Betroffenen wieder ihr persönliches Arbeitszeitmodell.

Alle Einstellungen im Detail — mit Bildschirmfotos aus der Anwendung — stehen im Kapitel Schichtplanung der Funktionsreferenz. Wie sich Soll, Pausen und Kernzeit dahinter verhalten, steht bei den Arbeitszeitmodellen.

Anfrage

Wie sind Ihre Schichten geschnitten?

Sagen Sie uns, welche Schichten es gibt, wie lang die Toleranz sein darf und ob im Rhythmus gewechselt wird. Dann zeigen wir Ihnen die Planung an Ihrem eigenen Fall statt an einem erfundenen.

Das Anfrageformular wird gerade eingerichtet

Bitte schreiben Sie uns solange direkt per E-Mail — wir melden uns genauso schnell. Der folgende Knopf öffnet Ihr E-Mail-Programm mit einem vorbereiteten Entwurf, in dem die Angaben bereits als Stichpunkte stehen, die wir für ein Angebot brauchen.

Oder ganz ohne Vorlage an info@itn-network.de. Bitte senden Sie uns keine Zugangsdaten und keine Zeitdaten Ihrer Beschäftigten — für ein Angebot genügen Zahlen.

Planen Sie Schichten noch neben der Zeiterfassung her?

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