Was dokumentiert wird
Welche Systeme zum Testumfang gehörten, das Ergebnis der Wiederherstellung, das Ergebnis des Starts, erkannte Abhängigkeiten, festgestellte Fehler, Handlungsempfehlungen und die Abnahme durch Sie.
Recovery LabIhre eigene Cloud-Serverumgebungfür die NIS2-Vorgaben zu Backup und WiederherstellungFull-Recovery
Im ITN Recovery Lab stellen wir Backup-Daten von Unternehmen auf einer von der Produktivumgebung getrennten Recovery-Infrastruktur wieder her. Server und virtuelle Maschinen werden nicht nur restauriert, sondern gestartet und zu einer isolierten Testumgebung zusammengeführt. Anschließend prüfen Sie selbst, ob Benutzeranmeldung, Datenbanken, Anwendungen und definierte Geschäftsprozesse tatsächlich wieder funktionieren.
Viele Unternehmen sichern ihre Server, virtuellen Maschinen, Datenbanken und Anwendungen regelmäßig. Backup-Jobs laufen erfolgreich, Daten werden repliziert, Reports zeigen grüne Häkchen. Was dabei ungeprüft bleibt, ist die entscheidende Frage: Lässt sich aus diesen Sicherungen tatsächlich wieder eine funktionierende IT-Umgebung herstellen?
Das Recovery Lab beantwortet sie praktisch statt theoretisch. Wir stellen nicht nur einzelne Dateien wieder her und nicht nur eine einzelne virtuelle Maschine, sondern — soweit technisch möglich — Ihre zusammenhängende Systemlandschaft, starten sie und geben sie Ihnen als Testumgebung in die Hand.
Ein erfolgreicher Backup-Job beweist zunächst nur, dass Daten gesichert wurden. Ein erfolgreicher Restore einzelner Daten beweist noch nicht, dass die IT eines Unternehmens wieder funktioniert. Das Recovery Lab geht deshalb den ganzen Weg.
Ein Backup ist erst dann wirklich wertvoll, wenn daraus wieder eine funktionierende IT-Umgebung entstehen kann.
Acht Schritte, von der Übergabe der Sicherungen bis zum dokumentierten Ergebnis. Die Wiederherstellung übernehmen wir — die fachliche Prüfung machen Sie, weil nur Sie Ihre Prozesse beurteilen können.
Sie stellen uns die vereinbarten Backup-Daten und die benötigten Systeminformationen zur Verfügung. Dazu gehört, welche Systeme zum Testumfang gehören und welche Abhängigkeiten Sie kennen.
ITN stellt auf eigener Recovery-Infrastruktur die für den Test erforderlichen Compute-, Storage- und Netzwerkressourcen bereit — getrennt von Ihrem Produktivnetz.
Die vereinbarten Server, virtuellen Maschinen und Daten werden aus Ihren Sicherungen wiederhergestellt.
Soweit für den Auftrag erforderlich, bilden wir Netzwerksegmente und notwendige Systemabhängigkeiten innerhalb des isolierten Recovery Labs nach. Ohne diesen Schritt bleiben wiederhergestellte Systeme Einzelteile.
Die wiederhergestellten Systeme werden tatsächlich gebootet. Erst hier zeigt sich, ob aus Sicherungsdaten laufende Maschinen werden.
Wir halten fest, welche Systeme wiederhergestellt wurden, welche gestartet sind und wo es dabei geklemmt hat — etwa fehlende Abhängigkeiten oder Systeme, die nicht booten.
Ihre autorisierten Mitarbeiter erhalten kontrollierten Zugang zur isolierten Umgebung und prüfen die fachliche Funktionsfähigkeit: Anmeldung, Datenbankdienste, Datei- und Applikationsserver, Fachanwendungen und die Geschäftsprozesse, die für Sie zählen. Diesen Teil übernehmen Sie, weil nur Sie beurteilen können, ob Ihre Abläufe stimmen.
Auf Kundenwunsch dokumentieren wir den durchgeführten Wiederanlauftest nachvollziehbar. So bleibt aus dem Test ein Nachweis, der auch Monate später noch etwas belegt.
Die drei Begriffe werden oft synonym verwendet, prüfen aber sehr unterschiedliche Tiefen.
Prüft beispielsweise, ob Sicherungsdaten vorhanden und technisch lesbar sind. Das Ergebnis ist eine Aussage über die Sicherung — nicht über Ihre IT.
Prüft, ob ausgewählte Daten oder Systeme wiederhergestellt werden können. Ein zurückgeschriebenes System ist damit noch kein arbeitsfähiges System.
Prüft darüber hinaus, ob aus den vorhandenen Sicherungen wieder eine zusammenhängende, gestartete und testbare IT-Umgebung entstehen kann — und ob Ihre Prozesse darin laufen.
Es gibt Lagen, in denen die vorhandene Umgebung für einen Wiederanlauf nicht mehr in Frage kommt: nach Ransomware oder einem anderen Cyberangriff, bei einer kompromittierten Virtualisierungsumgebung, nach einem Storage-Ausfall oder Hardwareverlust, nach einer schwerwiegenden Fehlkonfiguration oder beim Totalausfall eines Rechenzentrums.
Deshalb findet der Recovery-Test bewusst außerhalb und getrennt von Ihrer produktiven Umgebung statt. So lässt sich prüfen, ob die vorhandenen Sicherungen auch dann einen Wiederanlauf ermöglichen, wenn die ursprüngliche Infrastruktur für den Test nicht verwendet werden soll oder kann.
Was das Recovery Lab nicht ist: kein Schutz vor einem Angriff, keine IT-Forensik und keine Zusage, dass ein Wiederanlauf im Ernstfall gelingt. Es zeigt, was Ihre Sicherungen heute tatsächlich tragen — und wo Sie nachbessern müssen.
Der Test verändert Ihre laufende Infrastruktur nicht und greift nicht auf sie zu.
Der Wiederanlauf wird auf fremder Infrastruktur geprobt — genau die Situation, die im Ernstfall zählt.
Artikel 21 fordert Betriebskontinuität mit Backup-Management und Wiederherstellung sowie Verfahren zur Bewertung ihrer Wirksamkeit. Ihr Test, auf Wunsch dokumentiert, liefert dazu eine belastbare Grundlage.
Systemlandschaften ändern sich. Ein Test lässt sich wiederkehrend vereinbaren, statt einmalig zu bleiben.
Kein Logo-Teppich, sondern die Beschreibung dessen, was tatsächlich unter dem Recovery Lab liegt.
Die Recovery-Infrastruktur von ITN basiert auf Proxmox Virtual Environment und dem Proxmox Backup Server. Auf dieser Plattform betreiben wir auch die Cloud-Umgebungen unserer Kunden — die Technologie ist für uns also Alltag und nicht Sonderfall. Sicherungen aus Proxmox-basierten Umgebungen können im Recovery Lab auf einer getrennten Virtualisierungsinfrastruktur wiederhergestellt und als isolierte Testumgebung gestartet werden. Für Kunden mit Proxmox-Landschaft ist das der direkteste Weg, weil Quelle und Zielplattform derselben Technologie folgen.
Als Gastsysteme werden Windows- und Linux-Server wiederhergestellt und gestartet. Welche Rollen darin steckten — Datenbank, Dateidienst, Applikationsserver, Verzeichnisdienst — spielt für die Wiederherstellung zunächst keine Rolle; die fachliche Prüfung dieser Dienste übernehmen Sie anschließend selbst.
Ob und wie Ihre Sicherungen verarbeitet werden können, klären wir vor dem Test anhand Ihrer konkreten Umgebung. Entscheidend ist, in welchem Format die Sicherungen vorliegen und mit welcher Software sie zurückgeschrieben werden müssen.
Die dafür erforderliche Backup-Software und die zugehörigen Lizenzen stellt der Kunde bereit. Wir stellen die Recovery-Umgebung, führen die Wiederherstellung durch und starten die Systeme. Sagen Sie uns, womit Sie sichern, dann sagen wir Ihnen, was möglich ist — und was nicht.
Die Wiederherstellung und den Start der Systeme übernehmen wir, die fachliche Prüfung führen Sie durch. Auf Kundenwunsch dokumentieren wir den Test, damit aus dem Ergebnis ein Nachweis wird.
Welche Systeme zum Testumfang gehörten, das Ergebnis der Wiederherstellung, das Ergebnis des Starts, erkannte Abhängigkeiten, festgestellte Fehler, Handlungsempfehlungen und die Abnahme durch Sie.
Für die interne Bewertung Ihrer Betriebskontinuität, als Grundlage für Nachbesserungen an Backup und Systemdokumentation und als Belegstück gegenüber Geschäftsführung, Prüfern und Versicherern.
Kennzahlen wie eine garantierte Wiederherstellungsdauer sagen wir vorab nicht zu — sie wären ohne Kenntnis Ihrer Umgebung nicht belastbar. Was der Test an Zeit gebraucht hat, steht hinterher in der Dokumentation.
Das Recovery Lab ist kein Konzeptpapier — es wird eingesetzt.
Für die BÄKO Schleswig-Holstein eG haben wir einen Wiederanlauftest im ITN Recovery Lab durchgeführt.
baeko-sh.deDie ITN-Network GmbH hat ihren Sitz in Neumünster in Schleswig-Holstein und betreibt ihre Cloud- und Recovery-Infrastruktur in Deutschland.
Ein Recovery-Test lebt davon, dass die Daten und die Umgebung nicht irgendwo liegen. Die Verarbeitung erfolgt auf Infrastruktur in Deutschland; Ansprechpartner, Betriebsverantwortung und Rechtsträger sitzen im selben Land wie Ihr Unternehmen. Für mittelständische Unternehmen ist das oft der Unterschied zwischen einer theoretischen Option und einem Test, der sich tatsächlich beauftragen lässt.
Die Leistung ist nicht auf die Region beschränkt: Wiederanlauftests führen wir für Unternehmen in ganz Deutschland durch. Die Übergabe der Sicherungen und der Zugang zur Testumgebung erfordern keine räumliche Nähe — die Abstimmung dazu schon, und genau die nehmen wir uns.
Das Recovery Lab schließt an das an, was wir ohnehin tun: Informationssicherheit und eigene Firewall-Appliances auf der einen Seite, Cloud Services mit Proxmox VE, Proxmox Backup Server und Hosting in Deutschland auf der anderen. Prävention, Sicherung und der Beweis, dass daraus wieder Betrieb wird, gehören zusammen.
Zu den einzelnen Szenarien und Technologien gibt es eigene Seiten — mit dem, was in der jeweiligen Konstellation wirklich zählt.
Was ein grüner Backup-Report belegt und was nicht — und wie ein Test vorbereitet wird.
Mehr erfahrenTestplan, Umfang und Abgrenzung. RTO und RPO praktisch prüfen statt nur definieren.
Mehr erfahrenWarum die Wiederherstellung außerhalb der verdächtigen Umgebung stattfinden muss.
Mehr erfahrenProxmox Backup Server im Recovery-Test: Datastores, VM-Wiederherstellung, Start auf getrennter Infrastruktur.
Mehr erfahrenWarum der Restore einer einzelnen Domain-Controller-VM keinen funktionierenden Verzeichnisdienst beweist.
Mehr erfahrenWiederanlauf nach einem angenommenen Ransomware-Szenario — und was ein solcher Test nicht leistet.
Mehr erfahrenSachlich beantwortet, ohne Zusagen, die wir vorab nicht halten können.
Ein Recovery Lab ist eine vom Produktivnetz getrennte IT-Umgebung, in der Backup-Daten wiederhergestellt und die Systeme anschließend gestartet werden. Es bleibt also nicht bei der Rückschreibung einzelner Daten: Es entsteht eine lauffähige Umgebung, in der sich der Wiederanlauf praktisch prüfen lässt.
Eine Backup-Prüfung zeigt, dass Sicherungsdaten vorhanden und technisch lesbar sind. Ein Restore-Test zeigt, dass ausgewählte Daten oder Systeme zurückgeschrieben werden können. Ein Recovery-Lab-Test geht darüber hinaus und prüft, ob aus den vorhandenen Sicherungen wieder eine zusammenhängende, gestartete und testbare IT-Umgebung entsteht.
Ja. Sie stellen uns die vereinbarten Backup-Daten und die erforderlichen Systeminformationen bereit, wir stellen die vereinbarten Systeme daraus auf unserer Recovery-Infrastruktur wieder her. Welche Quellsysteme möglich sind, klären wir vor dem Test im Einzelfall; die dafür erforderliche Backup-Software stellen Sie bereit.
Ja. Der Start der Systeme gehört zum Test — genau darin unterscheidet er sich von einer reinen Rückschreibung. Ob ein System bootet und wie es startet, ist das erste belastbare Ergebnis.
Ja, das ist ausdrücklich so vorgesehen. Ihre autorisierten Mitarbeiter erhalten kontrollierten Zugang zur isolierten Umgebung. Die fachliche Prüfung von Anmeldung, Datenbeständen, Anwendungen und Geschäftsprozessen führen Sie selbst durch, weil nur Sie beurteilen können, ob Ihre Abläufe richtig funktionieren.
Ja. Die Wiederherstellung läuft auf Recovery-Infrastruktur von ITN und nicht in Ihrer Produktivumgebung. Ihre laufende IT bleibt dabei unangetastet.
Ja. Die Testumgebung wird getrennt vom produktiven Kundennetz bereitgestellt. Den Zugang erhalten ausschließlich die von Ihnen benannten Personen.
Ja, vollständige virtuelle Maschinen sind der Regelfall und nicht einzelne Dateien. Welche Systeme in welcher Reihenfolge wiederhergestellt werden, legen wir vor dem Test gemeinsam fest.
Domain Controller können als Teil der vereinbarten Systemlandschaft wiederhergestellt und gestartet werden. Ob Benutzeranmeldung und abhängige Dienste danach wie erwartet arbeiten, prüfen Sie in der isolierten Umgebung selbst. Ob sich Ihre Verzeichnisstruktur sinnvoll abbilden lässt, klären wir vorab.
Datenbankserver werden als vollständige Systeme wiederhergestellt und gestartet. Ob die Datenbankdienste anlaufen und die Datenbestände fachlich stimmen, prüfen Sie anschließend selbst in der Testumgebung.
Ja. Die Recovery-Infrastruktur von ITN basiert auf Proxmox VE und dem Proxmox Backup Server. Sicherungen aus Proxmox-Umgebungen sind damit der direkteste Weg in das Recovery Lab, weil Quelle und Zielplattform derselben Technologie folgen.
Das hängt vom Einzelfall ab und wird vor dem Test geklärt. Unsere Recovery-Infrastruktur ist Proxmox-basiert. Für die Wiederherstellung aus Sicherungen anderer Backup-Produkte stellen Sie die dafür erforderliche Software und die zugehörigen Lizenzen bereit. Schildern Sie uns Ihre Konstellation, dann sagen wir Ihnen, was möglich ist.
Auch das prüfen wir vor dem Test anhand Ihrer konkreten Umgebung. Entscheidend ist, in welchem Format Ihre Sicherungen vorliegen und mit welcher Software sie zurückgeschrieben werden müssen. Diese Software bringen Sie mit; wir stellen die Recovery-Umgebung und führen die Wiederherstellung durch.
Das richtet sich nach dem Umfang: Anzahl und Größe der Systeme, Datenmenge und Abhängigkeiten zwischen den Systemen. Den Zeitbedarf schätzen wir vor dem Test gemeinsam mit Ihnen ein. Pauschale Zeitzusagen machen wir nicht, weil sie ohne Kenntnis Ihrer Umgebung nicht belastbar wären.
Der Umgang mit den überlassenen Backup-Daten und mit der Testumgebung nach Testende wird vor Beginn im Auftrag verbindlich geregelt, einschließlich der Auftragsverarbeitung nach DSGVO. Bringen Sie Ihre Anforderungen dazu in die Vorbereitung ein.
Die Verarbeitung erfolgt auf Infrastruktur in Deutschland. ITN-Network betreibt die eigene Cloud- und Recovery-Plattform in Deutschland und hat den Unternehmenssitz in Neumünster, Schleswig-Holstein.
Für Unternehmen, deren Betrieb von der IT abhängt und die im Ernstfall nicht improvisieren wollen. Besonders sinnvoll ist der Test dort, wo kein zweites Rechenzentrum und keine freie Testhardware zur Verfügung steht, um einen Wiederanlauf gefahrlos durchzuspielen — also im typischen Mittelstand.
Ja, und dafür spricht viel: Systemlandschaften verändern sich, Abhängigkeiten kommen hinzu, Backup-Konfigurationen werden angepasst. Ein Ergebnis von vor zwei Jahren sagt über den heutigen Stand wenig aus. Wiederkehrende Tests lassen sich vereinbaren.
Der Recovery-Lab-Test ist als geplanter Test eines angenommenen Szenarios gedacht — nicht als Notfalleinsatz und nicht als IT-Forensik. Er zeigt vorher, ob Ihre Sicherungen einen Wiederanlauf tragen, wenn die ursprüngliche Infrastruktur nicht mehr verwendet werden soll. Sind Sie akut betroffen, sprechen Sie uns direkt an; das ist dann ein anderer Auftrag als ein geplanter Test.
Je konkreter Ihre Angaben, desto belastbarer unsere Einschätzung. Wenn Sie etwas nicht wissen, lassen Sie es offen — wir klären es im Gespräch.
Bitte schreiben Sie uns solange direkt per E-Mail — wir melden uns genauso schnell. Der folgende Knopf öffnet Ihr E-Mail-Programm mit einem vorbereiteten Entwurf, in dem die Angaben bereits als Stichpunkte stehen, die wir für ein Angebot brauchen.
Oder ganz ohne Vorlage an info@itn-network.de. Bitte senden Sie uns keine Zugangsdaten und keine Zeitdaten Ihrer Beschäftigten — für ein Angebot genügen Zahlen.
Sie wissen nicht, ob Ihre Sicherungen einen Wiederanlauf tragen? Genau das ist die Ausgangslage für einen ersten Test.
Nicht jede Umgebung muss vollständig getestet werden. Oft genügt der Kern, der den Betrieb trägt.
Für die Anfrage brauchen wir keine Zugangsdaten, keine IP-Bereiche und keine Speicherorte Ihrer Backups. Bitte auch nicht mitsenden.
Lieber direkt sprechen? +49 (0)4321 7835800 oder info@itn-network.de.