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Proxmox Recovery

Proxmox Backup und Recovery testen

Die Recovery-Infrastruktur von ITN basiert auf Proxmox VE und dem Proxmox Backup Server. Sicherungen aus Proxmox-Umgebungen lassen sich damit auf einer getrennten Virtualisierungsinfrastruktur wiederherstellen, starten und als isolierte Testumgebung übergeben.

Ausgangslage

Verifiziertes Backup ist nicht geprüfter Wiederanlauf

Der Proxmox Backup Server bringt gute Voraussetzungen mit: Sicherungen werden dedupliziert, verschlüsselt und lassen sich verifizieren. Wer das nutzt, hat eine belastbare Aussage darüber, dass die gesicherten Daten technisch unbeschädigt sind. Das ist mehr, als viele Umgebungen bieten — und es ist trotzdem eine Aussage über die Sicherung, nicht über den Betrieb.

Denn zwischen einem verifizierten Snapshot und einer arbeitsfähigen IT liegen mehrere Schritte, die im Alltag niemand durchspielt: Die virtuellen Maschinen müssen auf eine Zielumgebung zurückgeschrieben werden, sie müssen dort booten, sie brauchen ein Netz, in dem sie sich erreichen, und sie müssen in der richtigen Reihenfolge starten. Erst danach lässt sich prüfen, ob die Dienste darin arbeiten.

Genau diese Schritte führt das Recovery Lab durch — auf einer Proxmox-Infrastruktur, die nichts mit Ihrer produktiven zu tun hat.

Vorgehen

Von den Datastores zur laufenden Umgebung

Was in einem Proxmox-Recovery-Test technisch passiert.

  1. Sicherungen bereitstellen

    Sie stellen die vereinbarten Snapshots aus Ihren PBS-Datastores bereit, dazu die Angabe, welche virtuellen Maschinen zum Testumfang gehören und in welcher Reihenfolge sie starten müssen.

  2. Recovery-Umgebung aufbauen

    Auf getrennter Proxmox-VE-Infrastruktur entstehen die für den Test nötigen Compute-, Storage- und Netzwerkressourcen — vom produktiven Kundennetz getrennt.

    • Proxmox VE
    • Proxmox Backup Server
    • getrennte Netzsegmente
  3. Virtuelle Maschinen wiederherstellen

    Die vereinbarten VMs werden aus den Sicherungen zurückgeschrieben — vollständige Maschinen, nicht einzelne Dateien.

  4. Netz und Abhängigkeiten nachbilden

    Soweit für den Auftrag erforderlich, werden Netzwerksegmente und notwendige Systemabhängigkeiten im Recovery Lab nachgebildet. Ohne diesen Schritt bleiben wiederhergestellte Maschinen Einzelteile ohne Zusammenhang.

  5. Maschinen starten

    Die wiederhergestellten VMs werden gebootet. Ob und wie sie starten, ist das erste harte Ergebnis des Tests.

  6. Übergabe an Sie

    Ihre benannten Mitarbeiter erhalten kontrollierten Zugang und prüfen die fachliche Funktionsfähigkeit selbst. Auf Wunsch dokumentieren wir Verlauf und Ergebnis.

Warum ITN

Proxmox ist bei uns Alltag, nicht Sonderfall

ITN-Network betreibt Cloud-Umgebungen für Kunden auf Proxmox VE, sichert sie mit dem Proxmox Backup Server und filtert Mail mit dem Proxmox Mail Gateway. Diese Plattform ist die Grundlage unserer Cloud Services — gehostet in Deutschland, ohne Lizenz-Lock-in.

Für einen Recovery-Test ist das ein praktischer Vorteil: Wir kennen das Verhalten der Plattform bei Wiederherstellungen, und Quelle und Ziel folgen derselben Technologie. Für Kunden mit Proxmox-Landschaft ist das der direkteste Weg vom Snapshot zur laufenden Testumgebung.

Gleiche Plattform

Quelle und Zielumgebung folgen derselben Technologie — kein Umweg über Formatkonvertierung.

Vollständige Maschinen

Wiederhergestellt werden virtuelle Maschinen, nicht einzelne Dateien.

Getrennte Infrastruktur

Der Test läuft nicht in Ihrer Produktivumgebung und verändert sie nicht.

Betriebserfahrung

Wir betreiben Proxmox VE und PBS im Kundenalltag, nicht nur für Tests.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu Proxmox Recovery

Was prüft ein Proxmox-Recovery-Test, was die Verifizierung im PBS nicht prüft?

Die Verifizierung im Proxmox Backup Server prüft die Integrität der gesicherten Daten — sie stellt fest, ob ein Snapshot technisch unbeschädigt ist. Sie stellt keine Maschine wieder her und startet keine. Ein Recovery-Test macht genau das: Er schreibt die virtuellen Maschinen auf eine getrennte Proxmox-VE-Umgebung zurück, startet sie und verbindet sie zu einer Umgebung, in der Sie prüfen können.

Brauche ich Zugriff auf meinen produktiven PBS für den Test?

Wie die Sicherungen zu uns kommen, klären wir in der Vorbereitung — das hängt von Ihrer Konstellation und Ihren Sicherheitsanforderungen ab. Entscheidend ist, dass die Wiederherstellung anschließend auf unserer Recovery-Infrastruktur läuft und nicht in Ihrer produktiven Umgebung.

Funktioniert das auch für Windows-Gäste?

Ja. Für die Wiederherstellung ist zunächst unerheblich, welches Betriebssystem in der virtuellen Maschine läuft — Windows- und Linux-Server werden wiederhergestellt und gestartet. Welche Rolle das System im Betrieb hatte, wird erst in Ihrer eigenen Funktionsprüfung relevant.

Warum ist Proxmox für ITN der direkteste Weg?

Weil unsere Recovery-Infrastruktur selbst auf Proxmox VE und dem Proxmox Backup Server aufsetzt. Wir betreiben diese Plattform im Alltag für Kunden-Cloud-Umgebungen. Quelle und Zielplattform folgen damit derselben Technologie, und es entsteht kein Umweg über Formatkonvertierungen.

Was, wenn ich nicht mit Proxmox sichere?

Dann klären wir vor dem Test, in welchem Format Ihre Sicherungen vorliegen und welche Software für die Wiederherstellung nötig ist. Diese Software und die zugehörigen Lizenzen stellen Sie bereit; wir stellen die Recovery-Umgebung und führen die Wiederherstellung durch.

Weiter im Thema: Active Directory Recovery für den Verzeichnisdienst in der wiederhergestellten Landschaft und Backup-Wiederherstellung testen für die Prüftiefen. Übersicht im Recovery Lab.

Proxmox-Sicherungen einmal wirklich starten lassen?

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